Montag, 28. September 2009 6:15
Gestern war es soweit: Beim deutschen Jurytag des International Funeral Award 2009 bekam ich die Nominierungsurkunde in der Kategorie Beste Website für unsere Homepage www.trauerhilfe-stier.de. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich in diesem Zusammenhang besonders beim Team von Jürgen Wolf Kommunikation, der Agentur die uns seit Jahren betreut und uns den Internetauftritt sowie nun auch diesen Blog gemacht hat, bedanken. Auch meinem Sohn Olaf danke ich, da er in Nürnberg auch ein großer Öffentlichkeitsarbeiter ist und dies im Netz sehr gut kommuniziert. Schauen Sie doch mal, was er in Nürnberg alles macht: Trauerhilfe Stier Nürnberg.

Nominierung IFA 2009
Ich glaube wir konnten sehrwohl damit punkten, eine umfangreiche Bibliothek an Broschüren erstellt zu haben, und diese im Internet zur kostenlosen Bestellung bereitstellen. Und gerade bei Bestellungen, die von weit weg oder gar von Bestatterkollegen kommen ist uns klar, dass diese Personen nie Kunden bei uns werden. — Aber darum geht es uns auch gar nicht.
Wir sind vielmehr daran interessiert, Menschen zu Lebzeiten Informationen zu geben, die sie benötigen, um sich ein eigenes, umfassendes Bild machen zu können; gerade auch bei Themen, die sonst im Privatleben kaum Raum, geschweige denn einen fähigen Gesprächspartner, finden. Wen es interessiert, zu unserer Bestellbibliothek geht es hier.
Auch mit unserem „blätterbaren Katalog im Internet“ konnten wir für Aufsehen sorgen. Unser Blumenschmuck- und Dekorationskatalog ist uns, unsern Kunden und Lieferanten tagtäglich ein wertvolles Werkzeug. Hier können unsere Kunden in Bildern sehen, was zukünftig gewünscht ist und was von Lieferanten gemacht werden soll. Und da wir die Kataloge nicht nur im Beratungsgespräch einsetzen sondern auch von unsere Lieferanten eingesetzt werden, weiß jeder, wovon die Rede ist. Neu ist der Katalog jetzt auch im Internet in unserer Rubrik Bestattungsbedarf – Onlinekatalog.

Blättern Sie in unserem Katalog jetzt auch im Internet
Auch in der Fachjury wurde unser Blog mit großem Interesse aufgenommen. Wir wurden an unserem Stand gefragt, ob wir denn auch einen Bestattungskostenrechner im Netz hätten. Nein, haben wir nicht. Und davon halte ich auch nichts. Denn was bringt es einem Besucher, wenn er sich ewig durch verschiedene Formulare klickt, alles lesen muss um seine Häkchen zu setzen und am Schluss die Information bekommt, eine Bestattung kostet zwischen 2.000 € und 5.000 € zuzüglich Friedhofsgebühren. Diese Information ist mühsam erarbeitet und bringt ihm im Endeffekt rein gar nichts.
Der Hintergrund „in der realen Welt“ ist aber der gleiche und der begegnet uns nahezu jeden Tag. Ob im Internet, am Telefon oder in persönlichen Gesprächen. Es geht um die Frage: Was kostet eine Bestattung? Eigentlich müsste ich darauf antworten: Das kann ich Ihnen nicht sagen — das ist so wie die Frage: „Was kostet ein Auto?“
Dem einen reicht ein Auto, dass gerade noch mühsam drei Monate TÜV und vier Räder hat; der Andere steigt unter gehobener Mittelklasse mit Lederausstattung und Navi erst gar nicht ein.
Und auch die vermeidlich perfekte Informationsquelle Internet bringt augenscheinlich nicht viel Transparenz. Auch wenn es dort Angebote für 499 € gibt, überliest man irgendwo das kleingedruckte „ab“ und es wurden schon viele Gerichte bemüht, Anbieter verklagt und Angebote getestet und veröffentlicht.
Ich kann jedem, der eine Antwort auf diese Frage sucht, nur empfehlen, etwas Zeit mit zunehmen und den Bestatter seines Vertrauens aufzusuchen. Mit ihm dann zu erörtern, was man sich unter einer Bestattung vorstellt und er wird Ihnen dann auch sagen, was das dann kostet. Schriftliche Angebote sind auch in der Bestatterbranche üblich. Bedenken Sie aber bitte, dass ein solches Gespräch sehrwohl ein, zwei Stunden Zeit in Anspruch nehmen kann und somit Sie mindestens Zeit und den Bestatter Zeit und Geld kostet.
Für eine Vorabinformation reicht aber sicherlich auch ein telefonischer Anruf aus oder ein Blick auf die Internetseite.
Wir haben beispielsweise eine eigene Rubrik „Kosten“ auf unserer Website: Mit Gesamtaufstellungen, Musterberechnungen sowie ein Formblatt zur Anfrage.
Interessant wird es auch, wenn wir nach „schlichten Bestattungen“ gefragt werden. Manchmal sind es gerade die Personen, denen man es auf den ersten Eindruck am wenigsten zutraut. Denn schnell wird klar, es geht um keinen reduzierten, ästhetischen Anspruch an Sarg, Anzeige oder Feierlichkeit, sondern schlichtweg um die billigste Bestattung. Und auch wenn wir unsere Qualität und unseren Anspruch an die Arbeit eines verantwortungsvollen Bestatters nicht ohne Bezahlung machen können, finden wir auch für diese Art von Kunden eine Lösung. Gut finden müssen wir das ja deshalb noch lange nicht.